Seiko, der renommierte japanische Uhrenhersteller, hat sich im Laufe seiner traditionsreichen Geschichte einen Namen für seine innovativen Kreationen und seine hochwertige Verarbeitung gemacht. Ein Beweis für dieses Streben nach Exzellenz ist das firmeneigene Hardlex-Glas. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Besonderheiten von Hardlex, seine Unterschiede zu Mineral- und Saphirglas und ob die teurere Option – Saphirglas – ein lohnendes Upgrade gegenüber dem robusten und bewährten Hardlex darstellt.

Seikos Wahl: Hardlex-Glas

Hardlex-Glas ist ein gehärtetes Mineralglas, das von Seiko entwickelt und vorwiegend in seinen Uhren verwendet wird. Es vereint die Vorteile von Mineralglas und Saphirglas: Es ist kratzfester als herkömmliches Mineralglas und bruchsicherer als Saphirglas. Im Vergleich zu höherwertigen Alternativen wie Saphirglas ist es zudem relativ preiswert. Diese Robustheit in Kombination mit dem niedrigeren Preis macht Hardlex zur idealen Wahl für Uhren, die starker Beanspruchung standhalten müssen, wie beispielsweise Seikos Taucheruhren. Hardlex ist ein hervorragendes Glas und wird vielen Uhrenträgern jahrelang problemlos dienen.

Mineral Crystal: Die preisgünstige Alternative

Mineralglas ist wahrscheinlich die gängigste Art von Uhrenglas. Obwohl es auf der Mohs-Härteskala nicht besonders hoch rangiert (etwa 5), ​​ist es sehr günstig in der Herstellung und im Austausch. Diese Eigenschaften machen Mineralglas zu einer beliebten Wahl für erschwingliche Uhren. Ein bekanntes Beispiel ist die Timex Expedition Scout, die trotz ihres günstigen Preises bemerkenswerte Langlebigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Auch die meisten G-Shocks sind mit Mineralglas ausgestattet. Wenn es gut genug für G-Shock ist, ist es gut genug für jeden.

Saphirkristall: Der Premium-Kandidat

Saphirglas wird synthetisch hergestellt und ist in puncto Kratzfestigkeit unbestritten das Nonplusultra unter den Uhrengläsern. Auf der Mohs-Skala der Mineralhärte erreicht es einen Wert von 9 und steht damit direkt hinter dem Diamanten. Das bedeutet, dass es unter normalen Umständen nur von einem Diamanten oder einem anderen Saphir zerkratzt werden kann.

Saphirglas ist zudem häufig mit einer Antireflexionsbeschichtung versehen, die Blendeffekte reduziert und die Ablesbarkeit verbessert. Beispiele für hochwertige Uhren mit Saphirglas sind die Rolex Submariner und die Omega Speedmaster, die beide für ihre Robustheit und ihren Luxusstatus bekannt sind.

Lasst uns über Geld reden.

Es ist kein Wunder, dass Saphirgläser aufgrund ihrer überlegenen Eigenschaften deutlich teurer sind als Hardlex- und Mineralgläser. Der aufwendige und komplexe Prozess der Formgebung und Politur von Saphirglas, kombiniert mit seinen herausragenden Eigenschaften, treibt den Preis der damit ausgestatteten Uhren in die Höhe. Bei namokimods gehören unsere Saphirgläser zu unseren Bestsellern. Neben seinen physikalischen Eigenschaften, die es objektiv zu einer überlegenen Wahl machen, verleiht es Ihrer Uhr auch ästhetisch eine besondere Note.


Die Frage: Lohnt sich das Upgrade auf Saphir?

Die Entscheidung für ein Upgrade von Hardlex auf Saphirglas hängt maßgeblich von der persönlichen Vorliebe und dem Verwendungszweck der Uhr ab. Bei Aktivitäten, die mit starker Beanspruchung verbunden sind, kann die Stoßfestigkeit von Hardlex von Vorteil sein. Wenn Sie Ihre Uhr im Alltag hingegen eher Kratzern als starken Stößen aussetzen, kann sich die Kratzfestigkeit von Saphirglas als lohnende Investition erweisen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Saphirgläser zwar unbestreitbar eine überlegene Kratzfestigkeit und Klarheit aufweisen, aber einen höheren Preis und eine geringere Bruchsicherheit besitzen. Hardlex hingegen bietet eine preisgünstige und bruchsichere Alternative. Es gibt keinen eindeutigen Sieger – letztendlich kommt es auf den individuellen Lebensstil, die Bedürfnisse und das Budget an. Berücksichtigen Sie diese Faktoren daher unbedingt bei Ihrer Entscheidung zwischen Hardlex und Saphir.

Juli 24, 2023 — Glen H