Das Hinzufügen eines Sektorzifferblatts zu Ihrer nächsten Seiko-Modifikation ist eine einfache Möglichkeit, ihr eine klassische und elegante Note zu verleihen. Dieses Design begeistert Uhrenliebhaber seit Jahrzehnten und bietet die perfekte Kombination aus Funktionalität und künstlerischem Design. Mit dem jüngsten Comeback von Vintage-Designs erlebt auch diese Zifferblattkategorie eine Renaissance.

Während manche Uhrenbesitzer mit Standard-Zifferblattlayouts zufrieden sind, möchte ein Uhrenmodder wissen, welche Optionen ihm zur Verfügung stehen. Sektorzifferblätter sind eine hervorragende Wahl für alle, die ihrer Uhr einen eleganten Retro-Look verleihen möchten.

Sektoranzeigen verstehen

Quelle: Revolution Watch

Ein Sektorzifferblatt ist ein in geometrische Abschnitte oder Segmente unterteiltes Zifferblatt, das im Vergleich zu herkömmlichen runden Zifferblättern in der Regel ein strukturierteres und optisch ansprechenderes Layout bietet. Diese Zifferblätter entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts und wurden ursprünglich entwickelt, um die Ablesbarkeit zu verbessern und eine präzisere Zeitanzeige zu ermöglichen.

Zu den wichtigsten Merkmalen einer Sektoranzeige gehören:

  • Klar definierte Zifferblattsegmente

  • Geometrische Unterteilungen, die das traditionelle Kreisdesign aufbrechen

  • Verbesserte visuelle Tiefe und Komplexität

  • Verbesserte Genauigkeit der Zeitanzeige

Für Uhrenliebhaber, die sich für das Modifizieren von Uhren interessieren, könnten Sektorzifferblätter eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Taucher- oder Felduhren darstellen und eine Verbindung zu Vintage-Stilen schaffen, die niemals veraltet wirken werden.

Historisch gesehen entstanden Sektorzifferblätter, als Uhrmacher besser ablesbare Zeitmesser entwickeln wollten. Die segmentierte Gestaltung ermöglicht eine bessere visuelle Trennung von Stunden, Minuten und mitunter zusätzlichen Komplikationen wie kleiner Sekunde oder Datumsanzeige. Dieser praktische Ursprung hat sich zu einer Designsprache entwickelt, die heute sowohl für ihre funktionalen Grundlagen als auch für ihre markante Optik geschätzt wird.

Werfen wir einen Blick auf einige Beispiele wunderschöner Uhren mit Sektorzifferblättern.

Baltic MR Roulette

Quelle: Monochrome Watches

Sind Sie ein Vegas-Fan? Die Baltic MR Roulette interpretiert bekanntes Design neu und verleiht ihm eine sportliche Note. Mit ihrem 36-mm-Edelstahlgehäuse, einer Dicke von 9,8 mm und einer Gangreserve von 42 Stunden dank des Hangzhou CAL5000a Mikrorotor-Uhrwerks ist sie gleichermaßen praktisch und stilvoll – ein Design, das Abenteuerlustige begeistern wird. Das Gehäuse mit gebürsteter Lünette und durchbohrten Bandanstößen ist funktional und somit perfekt für den Alltag geeignet.

Der eigentliche Blickfang ist das Zifferblatt im Roulette-Stil. Erhältlich in Schwarz, Silber, Lachs und Blau, kombiniert es verschiedene Texturen wie gekörnte Oberflächen und gebürstete Ringe zu einem coolen, vielschichtigen Look. Die markanten Dauphine-Zeiger und die scharfe Serifenschrift verleihen der Uhr eine moderne Note, während die Sektoreinteilung auf der Stundenskala an ein Rouletterad erinnert. Eine kleine Sekunde bei 7:30 Uhr sorgt für zusätzliche Komplexität und besticht durch eine aufwendige, kreisförmige Guilloche-Struktur, die Tiefe und optische Reize erzeugt.

Ob mit Lederarmband oder Stahlarmband – die MR Roulette ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die eine zeitlose und zugleich stylische Uhr suchen. Die ersten 100 Exemplare jeder Farbe sind zudem einzeln nummeriert, was sie zu einem begehrten Sammlerstück macht.

Longines Heritage Classic

Quelle: Fratello Watches

Die Longines Heritage Classic „Sector“ beweist, dass Uhren im Vintage-Stil keineswegs altmodisch wirken müssen. Mit ihrem 38,5 mm großen Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl ist sie dezent, aber keineswegs langweilig, und das gewölbte Saphirglas verleiht ihr einen Hauch von Retro-Flair. Im Inneren arbeitet das Uhrwerk L893 mit einer Gangreserve von 64 Stunden und moderner Technik wie der Siliziumspirale – so ist sie der perfekte Begleiter für jeden Tag.

Kommen wir nun zum Star der Uhr: dem Sektorzifferblatt. Mit seinem markanten konzentrischen Design, den sanften Weiß- und Grautönen und den leuchtend blauen Zeigern vereint es Eleganz und optimale Ablesbarkeit. Es wirkt zeitlos, mit Designelementen der 1930er-Jahre, und ist dennoch absolut zeitgemäß. Die kleine Sekunde und das Fadenkreuz verleihen ihm einen Hauch wissenschaftlicher Präzision und machen es ebenso funktional wie stilvoll. Kurzum: Diese Uhr werden Sie jeden Tag tragen wollen und sich nie daran sattsehen.

Omega Paris 2024 Bronze Gold Edition

Quelle: @mrstateless auf Instagram

Omega ist seit Langem offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele und hat anlässlich der Partnerschaft für 2024 die Omega Paris 2024 Bronze Gold Edition kreiert. Diese Uhr vereint Gold, Silber und Bronze und ist damit eine Hommage an die bei den Spielen verliehenen Medaillen. Ihr 39-mm-Gehäuse, gefertigt aus Omegas eigener Bronze-Gold-Legierung (37,5 % Gold, gemischt mit Kupfer, Palladium und Silber), besticht durch einen zarten Rosaton und läuft nicht an – ein Merkmal, das für Bronze typisch ist.

Das Zifferblatt ist ein wahres Kunstwerk und zweifellos das Highlight dieser Uhr. Gefertigt aus 925er Sterlingsilber, besticht es in der Mitte durch eine „Clou de Paris“-Nagelschliffstruktur – eine Hommage an die Gastgeberstadt. Umgeben ist es von einer gebürsteten Minuteneinteilung und einer kleinen Sekunde. Arabische Ziffern bei 3, 9 und 12 Uhr verleihen der Uhr einen nostalgischen Touch. Zeiger aus Sedna-Gold mit PVD-Bronze-Gold-Beschichtung runden das Design ab.

Im Inneren arbeitet das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8926 mit einer beeindruckenden Gangreserve von 72 Stunden und Magnetfeldresistenz bis 15.000 Gauß. Diese Uhr, die 12.000 US-Dollar kostet, vereint dezentes Olympia-Branding mit zeitlosem Design. Ein wahres Sammlerstück.

Modifizierung Ihrer eigenen Sektor- Zifferblattuhr

Quelle: @mod_by_kellan auf Instagram

namokiMODS bietet aktuell drei atemberaubende Sektorzifferblätter an. Das erste ist das 108 Sector Sunburst – ein silbernes Zifferblatt, das sowohl auf einer eleganten als auch auf einer funktionalen Uhr hervorragend aussieht. Arabische Ziffern markieren die Stunden 12, 3, 6 und 9 Uhr und sorgen so für optimale Ablesbarkeit. Eine Eisenbahnminuterie umgibt das Zifferblatt und verleiht dem industriellen Design einen Hauch von Vintage. Der Schriftzug „AUTOMATIC“ ist dezent über der 6-Uhr-Position aufgedruckt und unterstreicht die Eignung des Zifferblatts für mechanische Uhrwerke.

Das zweite Design ist unser Sector Dress Zifferblatt in Silber und Lachsrosa. Der äußere Ring ist mit einer Minuteneinteilung versehen, während der innere Sektor das schlichte Logo und die Typografie umschließt. Dazwischen befindet sich der Sektor für die Stundenmarkierungen mit Ziffern bei 6, 9 und 12 Uhr sowie einem Datumsfenster bei 3 Uhr. Die Unterschiede sind dezent und auf den Fotos nicht ganz so deutlich zu erkennen, aber die Textur des inneren und mittleren Sektors ist besonders in natura beeindruckend!


Einpacken

Sektorzifferblätter mögen zwar ursprünglich aus dem praktischen Bedürfnis nach besserer Ablesbarkeit entstanden sein, haben sich aber längst zu einer eleganten Designwahl entwickelt, die Uhren im „klassischen“ Stil verleiht und bei vielen Uhrenliebhabern Anklang findet. Wir hoffen, dass Ihnen die drei Beispieluhren von Baltic, Longines und Omega einen Eindruck davon vermitteln, wie gut diese Zifferblattart Ihrem Look stehen kann, und Sie dazu anregen, über die Gestaltung einer eigenen Uhr nachzudenken.

Planen Sie noch Ihren nächsten Umbau? Dann werfen Sie doch einen Blick in unseren Katalog mit Hunderten von Umbauteilen ! Wir bieten Zifferblätter im Sektor- und Vintage-Stil sowie weitere Designs, mit denen Sie Ihrer Uhr genau den gewünschten Look verleihen können. Neben Zifferblättern finden Sie bei uns auch Gehäuse, Zeiger, Lünetteneinsätze und so ziemlich alles, was Sie für eine komplett selbstgebaute Uhr benötigen.

Viel Spaß beim Modding!

Dezember 24, 2024 — Jeremiah A

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen